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Wird man durch blaues Licht beeinträchtigt?

Is one affected by blue light?

LEDs sind die dominierende Lichtquelle geworden. In Unternehmen und auf Industriestandorten überzeugen sie durch Effizienz, lange Lebensdauer und niedrige Kosten. Darüber hinaus begegnen den Verbrauchern LEDs in fast jedem Gerät mit einem Bildschirm. Vom Fernseher bis zum Smartphone. Obwohl es umweltfreundlich ist, kann man durch blaues Licht beeinträchtigt werden.

Aber so einfach ist das nicht: Wichtig sind die genauen Emissionsspitzen der LED und natürlich die Zeit, die das Auge damit konfrontiert wird. Aber blaues Licht hat auch positive Auswirkungen auf den Menschen und wird immer mehr zu therapeutischen Zwecken eingesetzt.


Der Vormarsch der Leuchtdioden

Wenn es um künstliches Licht geht, kann es keinen Zweifel geben: Die Leuchtdioden, besser bekannt als LEDs, haben die Oberhand gewonnen. Die Beleuchtung, vor allem in industriellen und kommerziellen Umgebungen, wurde größtenteils durch billige, langlebige und helle LEDs ersetzt. Wenn Sie eine durchschnittliche LED-Lampe drei Stunden pro Tag benutzen, kann sie 22,8 Jahre lang halten. Eine herkömmliche Glühlampe ist nach etwa 10 Monaten durchgebrannt.

LEDs kann man sich als winzige Glühbirnen vorstellen, die leicht in einen Stromkreis passen. Der riesige Unterschied besteht darin, dass LEDs keinen Glühfaden haben, der durchbrennen kann, und auch nicht besonders heiß werden: Eine LED besteht aus Halbleitermaterial, das Licht nur durch die Elektronen aussendet, die sich durch es hindurch bewegen.


Einfrieren und in die (Stirn-)Lichter starren

Effizienz und niedrige Wartungskosten sind der größte Grund für den Aufstieg von LEDs für Industrie und Handel. Auch im privaten Bereich besorgen wir uns ganz von selbst unsere eigene Dosis an LED-Licht: Fernseher, Smartphones, Computerbildschirme und Tabletten strahlen uns den größten Teil des Tages mit hellem LED-Licht in die Augen. (Die Tatsache, dass wir täglich mehrere Stunden lang in elektronische Geräte starren, ist an sich schon eine fragwürdige Gewohnheit, aber konzentrieren wir uns auf das Licht)



Der schlechte Ruf

Das von LEDs ausgestrahlte Licht erscheint weiß. Tatsächlich aber haben sie eine Spitzenemission im Bereich des blauen Lichts. Es ist inzwischen eine ziemlich weit verbreitete Auffassung, dass blaues Licht Photorezeptorschäden hervorrufen kann. Aber es ist viel komplizierter als das: Es ist eine bestimmte Wellenlänge, die Schäden an der Netzhaut verursachen kann. Deshalb ist es wichtig, die spektrale Leistung der Lichtquelle zu berücksichtigen. Einfach ausgedrückt: Man sollte LEDs mit einer Emissionsspitze unter 450 nm vermeiden. Aber natürlich ist, wie bei allen äußeren Einflüssen, die Menge wahrscheinlich das Wichtigste. Schalten Sie also Ihren Bildschirm für eine Weile aus und schauen Sie sich die Bäume an. Das wird Ihnen in vielerlei Hinsicht gut tun!


Aber was ist mit Pocket Sky?

Eine Frage, die uns immer wieder gestellt wird, ist, ob Pocket Sky sicher für die Augen ist. Die Antwort ist ein bedingungsloses Ja: Unser Wearable entspricht nicht nur der einschlägigen Norm für die photobiologische Sicherheit von Lampen (IEC 62471:2006), sondern unterschreitet die kritische Schwelle der spektralen Bestrahlungsstärke um den Faktor 20. Dies wurde durch eine Reihe externer Tests bestätigt, das renommierte österreichische Forschungszentrum Seibersdorf durchgeführt hat.


Die helle Seite des blauen Lichts

Daher können Sie mit Pocket Sky die enorm positiven Effekte des blauen Lichts voll und ganz genießen: Da unser Körper blaues Licht im blauen Spektrum mit einem hellen, sonnigen Morgen assoziiert (vor allem, wenn das Licht aus einem "realistischen" Blickwinkel kommt; ja, so schlau ist unser Gehirn!), induziert es viele positive biochemische Effekte, die uns aktiver, leistungsfähiger und glücklicher machen. Viele wissenschaftlichen Studien der letzten Jahre haben deutlich gezeigt, dass die Exposition gegenüber blauem Licht definitiv zur Behandlung von zirkadianen und Schlafstörungen eingesetzt werden kann.

 

Neueste Forschung

In einer skandinavischen medizinischen Fachzeitschrift (Acta Psychiatrica Scandinavia) wurden unlängst 6.708 wissenschaftliche Artikel zusammengefasst, die sich mit Lichttherapie befassen und man stellte fest:
"Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass die Lichttherapie bei körperlich gesunden, nicht medikamentös behandelten Personen sicher für die Augen ist. Die okuläre Sicherheit der Lichttherapie bei Personen mit bereits bestehenden Augenanomalien oder erhöhter Lichtempfindlichkeit rechtfertigt weitere Untersuchungen. Theoretische Überlegungen begründen jedoch keine strengen okulär-sicherheitsbezogenen Kontraindikationen für die Lichttherapie".
Daraus lässt sich schlussfolgern, dass ja, wenn man 10 Stunden am Tag in einen hellen Bildschirm starrt, dies negative Auswirkungen auf die Augen und das Wohlbefinden haben kann.
Aber die Kraft, die blaues Licht offensichtlich auf den menschlichen Körper hat, kann auch zum Guten genutzt werden. Menschen mit Schlafstörungen, Müdigkeit und sogar Depressionen können von Geräten, die mit blauem Licht arbeiten, immens profitieren.
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